Frisuren des 20. Jahrhunderts



Frisuren spielen in der Entwicklung der Menschen eine große Rolle. Irgendwann kamen sie darauf, ihre Haare zu kürzen, da die langen Haare sehr unpraktisch waren. Die Menschen lebten inzwischen in Häusern und das Feuer hatten sie schon vor Jahrhunderten nutzbar gemacht. Die Haare wurden also nicht mehr zum Wärmen gebraucht. Das tat man inzwischen mit Kleidung, dem Feuer und seinen vier Wänden, die vor der Witterung schützten.

Obwohl sich so vieles während unserer Evolution zurückbildete, blieb das Kopfhaar erhalten und wächst extrem, wenn man es nicht regelmäßig schneidet. Unser Aussehen ist uns heute sehr wichtig, deshalb trägt jeder eine Frisur, der eine trendig, der andere konservativ, aber auf die Schönheit unseres Kopfes legen wir größten Wert.

Besonders im 20. Jahrhundert erlebte die Haarmode die unterschiedlichsten Trends. Während es die Herren der Schöpfung eher beschaulich angingen und erst in den letzten Jahren etwas experimenteller wurden, waren Frisuren bei Frauen von jeher extremen Veränderungen unterworfen. Im 20. Jahrhundert kam außerdem die Emanzipation hinzu, die Frau nicht nur durch das Tragen von Hosen offerierte, sondern auch durch teilweise raspelkurze Haare, wie sie bis zu diesem Zeitpunkt nur Männern vorbehalten war.

Ein kleiner Abriss der Geschichte der Frisuren des 20. Jahrhunderts könnte in etwa so aussehen: Am Anfang des 20. Jahrhunderts bekamen die Frauen erstmals ein Recht auf Gleichberechtigung und die Kurzhaarschnitte wurden eingeführt. Eng im Zusammenhang damit stehend erlebten die Pagenköpfe einen wahren Boom. Gefolgt wurden diese wiederum von den legendären Bubiköpfen, die von der sogenannten Olympiarolle abgelöst wurden.

Der Hang zur Gleichberechtigung wurde nach dem 2. Weltkrieg erst einmal vernachlässigt. Längere Haare waren bei den Damen wieder in. Halblang und schwingend mussten sie sein und die Dauerwelle spielte eine enorm wichtige Rolle. Als die 50er anbrachen und der Rock n Roll aufkam, tat sich endlich auch etwas in der Männerwelt zum Thema Frisuren. Jeder wollte plötzlich so aussehen wie der King. Die Tolle a la Elvis Presley war der Hit. Und dann folgten in den 60ern auch noch die Beatles mit ihren Pilzköpfen. Unglaublich, Millionen Männer auf der ganzen Welt sahen plötzlich gleich aus!

Ab den 60er Jahren kann man sagen, dass Männer und Frauen künftig wetteiferten, wenn es um die trendigsten Frisuren ging. Haarfarben, Stylingmittel und Föhn wurden fortan von beiden Geschlechtern ausgiebig genutzt.

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