Steckdosen und Lichtschalter als Deko-Ideen



Steckdosen und Lichtschalter kennt jeder und nutzt jeder. Beide Dinge sind eher unscheinbar und werden meist in weiß oder braun installiert. Sie als Dekoartikel zu bezeichnen, ist eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, trotzdem kann man sie schön gestalten. Im 20. Jahrhundert wurde beispielsweise das Nachtlicht entwickelt und schon sah die banale Steckdose wesentlich freundlicher aus.

 

Der Hintergrund des Nachtlichts ist zwar nicht unbedingt ein dekorativer, aber dafür ein nützlicher. Mit einem Nachtlicht fällt beispielsweise die Orientierung leichter, wenn man nachts auf die Toilette muss. Eltern mit kleinen Kindern schwören ebenfalls auf das Nachtlicht. Viele Kinder träumen sehr intensiv und wachen nachts häufig auf. Durch das Nachtlicht ist ausreichend Helligkeit vorhanden, um sich zu orientieren, gleichzeitig ist es aber noch dunkel genug, um störungsfrei zu schlafen. Für Kinder gibt es Nachtlichter mit besonders schönen Motiven. Damit ein Nachtlicht nicht dauerhaft brennt, ist zudem eine Ausstattung mit einem Bewegungssensor möglich.

 

Bereits in den 1960er Jahren gab es Nachtlichter. Hauptsächlich wurden sie wegen des Energieverbrauchs beständig weiterentwickelt. Schließlich brannten sie nachts und da hat ein normaler Mensch die Augen zu. Er braucht dementsprechend kein Licht. Der Einsatz eines Nachtlichtes ist daher im Grunde genommen völlig überflüssig. Es wird nur zu bestimmten Zeiten gebraucht und oft nicht jede Nacht. Daher war und ist es der Ehrgeiz der Entwickler, dass die Nachtlichter einen sehr geringen Stromverbrauch haben.

 

Ab Ende des 20. Jahrhunderts wurden Lichtschalter und Steckdose erst als Deko-Objekte entdeckt. Bis dahin waren sie einfach vorhanden, weil man sie brauchte. Nun wurden sie bewusst in die Gestaltung der Wohnung mit einbezogen. Inzwischen gab es sie in verschiedenen Farben. Somit konnte man sie an die Farbgestaltung des Raumes und die Möbel anpassen. Später kamen Sticker hinzu, die auf die Lichtschalter aufgeklebt werden konnten. Manche Menschen strichen ihre Lichtschalter mit speziellen Farben. Dabei konnte man seiner Fantasie freien Lauf lassen. Ob Blümchen oder Tiere, Ornamente oder Sterne, erlaubt war, was gefiel und wer ein wenig malen konnte, übernahm die Gestaltung seiner Lichtschalter in Eigenregie.

 

Schwieriger war es mit den Steckdosen. Sie konnte man, wenn überhaupt, nur am Rand bemalen und die hässliche „Schweinenase“ blieb weiter sichtbar. Abhilfe schafften Klappdeckel, die beim Nichtgebrauch unten waren und somit genauso wie Lichtschalter verschönert werden konnten.

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