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Titanic – größte Schiffskatastrophe und überragender Filmerfolg im 20. Jahrhundert




Die Geschichte der Titanic ist weltweit bekannt: Das damals größte Passagierschiff der Welt sank bei seiner Jungfernfahrt im April 1912, nachdem die Verantwortlichen einen Geschwindigkeitsrekord aufstellen wollten und das Schiff trotz Eisbergwarnungen durch die See steuerten. Das Ergebnis war eine Eisbergkollision, bei der die Titanic das Nachsehen hatte. Sie sank und riss etwa 1.500 Menschen mit in den Tod. Nur knapp 700 konnten gerettet werden. Schuld an diesem Ausmaß war die Unterversorgung mit Rettungsbooten, die nur Kapazitäten für die Hälfte aller Passagiere hatten und zusätzlich noch unterbesetzt blieben. Außerdem wurde die drohende Katastrophe nicht ernst genommen. Schließlich galt die Titanic als unsinkbar. Gesunken ist sie dann trotzdem.

Das Unglück bewegt die Welt

Auch fast 100 Jahre nach dem Untergang der Titanic bewegt dieses Drama noch immer die Gemüter. Dafür sorgen schon die Journalisten, Buchautoren, Zeichner und Filmproduzenten. Sie wissen, dass sich mit diesem Unglück jede Menge Geld verdienen lässt und bringen immer neue Abhandlungen auf den Markt.

Kaum eine andere Geschichte ist derart häufig niedergeschrieben oder verfilmt worden wie das Titanic-Drama.

James Camerons Titanic Version

Eigentlich sollte man davon ausgehen, dass 1997 bereits Gras über die Titanic und ihr trauriges Ende gewachsen ist. Aber keineswegs. Denn James Cameron, ein bekannter Hollywood Produzent, ließ das Schiff sozusagen wieder auferstehen, nur um es dann doch wieder untergehen zu lassen. Und zwar mit überragendem Kinoerfolg.

Damit hat Cameron ein wahres Wunder vollbracht. Schließlich wussten die Kinobesucher bereits im Voraus, wie der Film zu Ende gehen wird: Die Titanic sinkt, da nutzt keine Neuauflage dieser Welt etwas. Und dennoch strömten Massen in die Filmhäuser, um in einer neuerlichen Version, dieses Mal mit Special Effects, ihrer voyeuristischen Ader zu frönen und den Untergang zu beobachten.

Vielleicht war es aber nicht die Hintergrundstory, die zum Publikumsmagnet wurde, sondern die integrierte Liebesgeschichte von Rose DeWitt Bukater und Jack Dawson, Menschen aus zwei verschiedenen Gesellschaftsklassen. Und seither träumen viele Frauen bei Celine Dions „My Heart will go on“ vom schwitzigen Liebesspiel im Parkdeck eines Schiffs oder stellen sich mit ausgebreiteten Armen auf die Schiffsreling, um fortan auch „der König der Welt“ zu sein.

Was auch immer der Grund für den Besucherandrang war, Titanic als Camerons Verfilmung spielte Milliarden ein und wurde zum erfolgreichsten Film des 20. Jahrhunderts. Der Rekord konnte erst 2010 durch Avatar, natürlich von Cameron, gebrochen werden.

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