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Weimarer Republik – wichtiger Geschichtsbestandteil




Das Deutsche Reich ging in der Zeit von 1918 bis 1933 in die Geschichte ein als die so genannte Weimarer Republik. Als am 9. November 1918 die Republik ausgerufen und infolge dessen am 11. August 1919 die Weimarer Verfassung verabschiedet wurde, rief man die Novemberrevolution aus. Erst als Adolf Hitler am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler ernannt wurde, endete diese als demokratische Epoche bezeichnete, politische Phase.

Weil die verfassungsgebende Nationalversammlung in der Stadt Weimar ihren Sitz hatte, erhielt die Ära den Namen “Weimarer Republik”. Wissenswert ist, dass deren Historie in drei grundlegende, zeitliche Phasen aufgeteilt wird. Zum einen ist hier die Hyperinflation nach dem ersten Weltkrieg zu nennen (1919 bis 1923), die Weltwirtschaftskrise in den Jahren 1924 bis 1929 sowie daraufhin ihr langsamer Verfall bedingt durch die kontinuierliche Etablierung der Nazis. Trotz all der Probleme, mit denen man zu Zeiten der Weimarer Republik zu kämpfen hatte, war die mit ihr einhergehende Weimarer Verfassung bekannt und berühmt als eine der innovativsten, die es bis dato überhaupt gegeben hatte.

Expertenmeinungen zufolge handelte es sich dabei – ganz im Gegensatz zur so genannten März-Revolution im Jahre 1848 – um einen wohl gelungenen Anlauf, die erhofften, demokratischen Ansätze im gesamten Deutschland “gesellschaftsfähig” zu machen. Die Tatsache, dass aber im Reichstag meist zwischen sage und schreibe elf und siebzehn politische Parteien zugegen waren, machte es aber nicht gerade leichter, diese demokratischen Ziele auch ohne Weiteres erfolgreich durchzusetzen.

Denn natürlich vertraten die Katholiken oder die Arbeiterbewegung mitunter sehr gegensätzliche Ziele. Überhaupt war es seinerzeit sehr schwer, die individuellen, ideologischen Vorhaben aller Parteien “unter einen Hut” zu bringen und somit das eigentliche Ziel, nämlich ein demokratisches Deutschland zu etablieren, durchzusetzen. Und so war es rückblickend wohl auch nicht weiter verwunderlich, dass es in der Zeit der Weimarer Republik zwanzig Kabinettswechsel gab.

Vor allem ab 1930 wurde es brisant: fortan behielten immer weniger Gesetze ihre Geltung, stattdessen traten immer häufiger diverse Notverordnungen in Kraft. Als dann schlussendlich die DNVP, die KPD sowie die NSDAP die Mehrheit im Parlament erhielten, war es nur noch eine Frage der Zeit, bis es Hitler, dem Führer der NSDAP gelang, seine ganz eigenen Ziele durchzusetzen. Die Demokratie gab es nicht mehr; von nun an galten andere Regeln.

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