40er Jahre Mode

Damenmode der 40er Jahre

In den 40er Jahren wurde zunächst nicht allzu viel Wert auf Mode gelegt, da die Menschen in den Kriegsjahren weitaus andere Probleme zu lösen hatten als über Mode nachzudenken. Zumindest in den Kriegsjahren waren Menschen froh, wenn sie überhaupt etwas an Kleidung hatten. Doch Anfang der 40er Jahre ist war zu beobachten, dass sich die Mode sehr stark der, der 30er Jahre angepasst und sich eigentlich nicht viel verändert hatte. Breite Schultern trugen vor allem die Damen gerne und die Röcke waren nicht mehr ganz so lang, sondern sie gingen eher bis zu den Knien. Die Oberteile hingegen waren am Hals sehr hochgeschlossen und das änderte sich auch in dem ganzen Jahrzehnt nicht.

Als dann die Kriegjahre eintraten, haben die Frauen aus Sparmaßnahmen und anderen Gründen selbst geschneidert. Getragene Kleidung aus der Familie wurde umgenäht, auseinandergeschnitten und zu völlig anderen Kleidungsstücken verändert. Stoffe aus mehreren Kleidungsstücken wurden miteinander verbunden um einfach nur einen Zweck zu erfüllen, und nicht modisch auszusehen. Sogar Schuhe wurden verändert, Hauptsache sie konnten wieder genutzt werden. Doch bereits 3 Jahre nach dem Krieg, begann auch wieder das Interesse an Mode. So waren zu der Zeit Petticoat-Röcke angesagt, die aber kaum erschwinglich waren. Meist nur Frauen der gehobeneren Klasse, konnten sich diese Röcke leisten und alle anderen zogen einfach eine eng anliegende Bluse mit schmalen Etui-Röcken an. So setzten auch diese Frauen einen Trend und galten als Modebewusst.



Modeoutfit aus den 1940er Jahren

Auch legte man zu dieser Zeit wieder weniger Wert auf breite Schultern, doch auf Hüte wollte man zu der Zeit nicht verzichten. Für andere verkörperten große Hüte ein Zeichen von Wohlstand, auf denen gerade in den Nachkriegsjahren viele Frauen großen Wert legten und es auch nicht scheuten ihn zu zeigen, wenn sie denn tatsächlich wohlhabend waren. Die Mode bei den Kindern änderte sich ebenfalls kaum zu der Mode der aus den 30er Jahren. Auch hier schneiderten die Mütter in den Kriegsjahren wo es nur ging aus allen verschiedenen Stoffarten einige Kleidungsstücke für ihre Kinder zusammen. Die Hauptsache waren auch hier nicht Modefragen sonder der Zweck. Kleinere Kinder trugen die Kleidung ihrer Geschwister auf oder erhielten auch selbstgeschneiderte Kleidung. In den Nachkriegsjahren trugen Kinder aber weiterhin keine veränderte Mode, lediglich der hochgeschlossene Kragen verschwand allmählich, wie es allgemein auch bei den Frauen und den Männern der Fall war.

Ende der 40er Jahre legten wieder alle Menschen viel Wert auf gute Kleidung und aussehen. Frauen wurden mutiger, enge Röcke und schmale Taillen wurden angesagt. Man wollte einfach nur noch die Kriegsjahre vergessen und sich wieder fröhlicher kleiden und vor allen Dingen als modebewusst gelten.

Frisurmäßig hatte sich nicht viel verändert. Die Frauen trugen ihr Haar zwar lang, aber die Ohren mussten frei bleiben. In den Kriegsjahren trugen sie ein zweckmäßiges Haarnetz, welches bis Ende der 40er Jahre zu einem Trend wurde. Man trug Haarnetze und Kopftücher als Kopfschmuck.

Auch heute steht die Mode der 40er Jahre wieder voll im Trend und man kann sie immer mehr entdecken. Farbenfrohe enge Kleider kombiniert mit tollen Gürteln und großen Hüten sind immer mehr im Kommen. Ganz nach dem Vorbild einer modebewussten Frau aus den 40er Jahren.

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