40er Jahre Style



Die 40er Jahre waren geprägt vom zweiten Weltkrieg, der Nachkriegszeit und dem Wiederaufbau, folglich war der 40er Jahre Style geprägt von einfachen, schlichten Dingen.

Zwei Begriffe, die fest mit dieser Zeit in Verbindung stehen sind Nissenhütte und Trümmerfrauen. Die halbrunden Hütten aus Wellblech fand man in fast jedem Ort und sie dienten als Unterkunft für die Menschen, die ihre Wohnungen im Krieg verloren hatten.

Die Trümmerfrauen gelangten zu Ruhm und Ehre durch ihren unermüdlichen Einsatz darin die Städte von den Trümmern des Krieges zu befreien. Vor allem achteten sie darauf, dass möglichst viele der Trümmerteile für den Wiederaufbau verwendet werden konnten. Ihnen wurde so manches Denkmal gesetzt und sie erhielten diverse Auszeichnungen. Auch bei Einführung der Deutschen Mark 1949 erschienen Sie auf dem 50-Pfennig- Stück.

Deutsche Mark

Staatsmänner, deren Namen für die 40er Jahre stehen, waren Konrad Adenauer, Theodor Heuss, Winston Churchill, Mussolini, Roosevelt, Stalin und Adolf Hitler.

Musik und Film Stile

In der Musik war der 40er Jahre Style geprägt von Swing, der später vom Bebop abgelöst wurde. Mit der Zeit ging der Trend weg von den großen Big-Bands hin zu kleineren Gruppen. Musiker aus dieser Zeit waren Glenn Miller, Louis Armstrong, Bind Crosby oder Frank Sinatra.

Beim Film setzte der 40er Jahre Style auf Humor und Gefühl, um von den schweren Zeiten abzulenken. Große Filme dieser Zeit waren Casablanca, Große Freiheit Nr. 7 oder Die Leibköche seiner Majestät mit Laurel und Hardy.

Wohnstyle

Da es an Wohnraum mangelte rückten die Menschen näher zusammen und die Wohnungen waren einfach und zweckmäßig eingerichtet, zum Teil mit selbstgezimmerten Möbeln. Die Familie versammelte sich gerne vor dem Radio, der Volksempfänger war die Verbindung zur Außenwelt und während des Krieges wurden so Grüße an die Front übermittelt. Das Lied, welches hier wohl am Meisten gespielt wurde, war Lili Marleen.

Modes Style

Das Modebewußtsein der Menschen war in den 40er Jahren nicht besonders groß, man war froh, überhaupt etwas am Leib zu tragen. Stoffe und Leder waren knapp, so wurden getragene Sachen immer wieder ausgebessert. Die Kleidung war sehr figurbetont, was auf den Stoffmangel zurückzuführen war. Die Modezeitschriften machten den Menschen jedoch Mut, indem sie einfach die ausgebesserte Mode zum Trend erklärten.

Trotz allem gab es eine Richtung in Sachen Mode. Die Röcke wurden kürzer, so dass die Knie nur noch vom Stoff umspielt wurden, dafür ging es am Hals hochgeschlossen zu.

Worauf die Menschen nicht verzichten mochten, waren Hüte, da diese einen gewissen Wohlstand ausdrückten. So spezialisierten sich überall Handwerker darauf, gebrauchten Hüten immer wieder eine andere Form und andere Verzierungen zu verpassen.

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