40er Jahre Musik



Die 40er Jahre Musik ist gekennzeichnet durch den Jazz-und Big-Band-Stil. Beeinflusst wurde dieser Stil von Connie Francis, Doris Day, Rosemary Clooney, The Andrew Sisters und anderen glamourösen Künstlern. Zu den Liedern der Kriegsjahre gehörte der berühmte Hit "There will always be an England", sowie "We'll meet again" und "White Cliffs of Dover". Die Energie, Spannung und Vitalität dieser Songs spricht auch heute ein Publikum aller Altersklassen an. Zur Zeit der 40er Jahre Musik waren Sänger wie Frank Sinatra, Perry Como und Dean Martin sehr beliebt und spielten ebenfalls in vielen Hollywood-Filmen mit. Frank Sinatra zum Beispiel nahm mehr als 350 Songs auf. Die Songs sollten vielfach Hoffnung auf ein Wiedersehen nach dem Krieg geben mit Titeln wie "I'll Be Seeing You", gesungen von Billie Holiday und Bing Crosby. Diese Künstler traten oft mit einer Big-Band auf, die einen Bandleader hatte und dazu etwa 10 bis 20 Musiker. Cab Calloway hatte eine Bariton Stimme, die sehr gut zu dem Big-Band Stil passte. Er war es, der für eine Episode der Betty Boop Cartoons das Lied "Minnie the Moocher" beisteurte. Der Boogie Woogie Blues und Bebop Jazz, der in den 1940er Jahren an Popularität gewann, hatte einen großen Einfluss auf die Rock 'n' Roll-Musik der 1950er Jahre.

Radio aus den 1940er Jahren

Bing Crosby hat ebenfalls viel dazu beigetragen, die 40er Jahre Musik zu prägen. Sein bekanntestes Stück ist wohl seine Interpretation von "White Christmas". Er hatte viele große Auftritte für die Soldaten in dieser Zeit. Sehr berühmt in dieser Epoche ist Tommy Dorsey. Er war ein bekannter Jazz-Posaunist und hatte sein eigenes Orchester, der über 130 Hits in den Billboard-Charts hatte. Die optimistischen Klänge halfen nicht nur den Soldaten im Krieg, sondern den Familien, die sie in der Heimat zurücklassen mussten. Lieder wie Judy Garland's "Over the Rainbow" gaben der amerikanischen Bevölkerung neue Hoffnung und sind zu Evergreens geworden. Diese Musik der 40er Jahre wird noch immer gerne zu festlichen Anlässen wie Hochzeiten oder Weihnachtsfeiern aufgelegt, wenn man für etwas Glamour, Chic und eine elegante Atmosphäre sorgen möchte.

1940er Swing

Der 40er Jahre Style wurde zudem geprägt von Swing, der später vom Bebop abgelöst wurde. Lindy Hop, Jitterbug, Lindy und Swing waren die Begriffe, die synonym von den Medien benutzt wurden, um die gleiche Art zu tanzen zu beschreiben. Der Swing war überall: In den Nachtclubs, bei Tanz-Wettbewerben und im Kino. Der Lindy ist benannt nach dem ersten Alleinflug des Piloten Charles Lindberg, da man bei diesem Tanz seine Partnerin in die Luft wirft. Vor allem in der Mitte dieses Jahrzehnts - zur Zeit Zweiten Weltkriegs - versuchte man mit beschwingten Melodien den allgemeinen Belastungen dieser Zeit entgegenzuwirken.

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